Materialien zum Unterricht

Zoom

Die Linse, oder Objektiv, sammelt das Licht und erzeugt von den Gegenständen auf dem Chip ein Bild. Die wichtigste Größe des Objektivs ist der Brennweitenbereich, der durch den Zoomfaktor beschrieben wird.

Auf jedem Objektiv ist der Brennweitenbereich aufgedruckt, z.B. 8-24 mm (3-fach Zoom) oder 6-72 mm (12-fach Zoom). Je größer der Zoom, um so stärker können Gegenstände herangeholt werden (Fernrohreffekt)

Häufig wird noch eine Äquivalentbrennweite angegeben. Damit lassen sich die Brennweiten vergleichen.

Die Äquivalentbrennweite bezieht sich auf Kameras mit Film. Der Film hat eine Breite von 35 mm. Ein Objektiv von 50 mm gilt als Normalobjektiv, weil es die Umgebung etwa so abgebildet hat, wie wir sehen.

Objektive mit kleinerer Brennweite erzeugen einen Weitwinkeleffekt, solche mit größerer Brennweite einen Fernrohreffekt.


Aufnahme mit Weitwinkel 28 mm

Aufnahme mit 36 mm (fast Normal)

Aufnahme mit Teleobjektiv 276 mm

Aufnahme mit Teleobjekitv 432 mm

Perspektive

Beim Fotografieren wird die räumliche Umgebung in einer zweidimensionalen Ebene abgebildet. Durch die Perspektive entsteht für den Betrachter trotzdem ein räumlicher Eindruck.

Nahe Objekte erscheinen größer als weit entfernte.

Fluchtlinien werden als Maßstab für die Ausdehnung des Objektes gewertet.


Die Aufnahme entstand mit einem Weitwinkelobjektiv, der Abstand zum ersten Männchen betrug etwa 6 cm.

Die gleiche Truppe, diesmal mit einem Teleobjektiv aus etwa 1,5 m Entfernung fotografiert.

Durch ein Weitwinkelobjektiv erscheinen nahe Objekte deutlich größer als ferne, die Perspektive wird verstärkt. Mit einem Teleobjektiv wird die Perspektive flacher.

Deshalb: Porträtaufnahmen macht man mit einem Objektiv langer Brennweite aus großem Abstand (großer Zoom)

Beachtet man das nicht, wird die Nase im Vergleich zu den Ohren viel zu groß abgebildet.

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