Materialien zum Unterricht

Vom Objekt zum Bildschirmbild

Es wird der stark vereinfachte Weg gezeigt, wie ein Bild entsteht, dass auf dem Bildschirm erscheint.

Die Linse bildet die Tulpe auf dem Chip ab.

Der Chip besteht aus ganz kleinen Zellen, in denen bei Lichteinfall Elektronen gesammelt werden. Je mehr und je länger das Licht einwirkt, um so mehr Elektronen bilden sich.
Die Zellen sind durch Farbfilter für die Farben Rot,Grün und Blau empfindlich. Die erste Zelle sieht nur den Rotanteil, die zweite den Grünanteil usw.

In der Kamera sammelt der Chip für eine kurze Zeit in den Zellen die Elektronen. Diese zeit heißt Belichtungszeit und ist z.B. etwa 1/100 Sekunde lang.

Am Ende der Belichtungszeit schaut eine Elektronik, wie viele Elektronen in jeder Zelle sind. Daraus wird über eine Spannung eine Zahl zwischen 0 und 255 erzeugt.

Je mehr Licht auf die Zelle gefallen ist, um so mehr Elektronen wurden gesammelt und um so größer ist die Zahl.

Diese Zahlen werden Stück für Stück im Speicherchip abgelegt. Für jede Zelle steht eine Speicherzelle zur Verfügung.

Auf dem Bildschirm ist jedes Pixel in drei Subpixel aufgeteilt, die in den Farben Rot, Grün und Blau aufleuchten können. Jedes Subpixel erhält beim Anzeigen des Bildes die Zahl aus einer Speicherzelle.

Ist die Zahl klein, leuchtet das Subpixel nur schwach, ist die Zahl groß, dann leuchtet das Subpixel hell auf.

Damit lassen sich alle Farben, die der Chip in der Kamera aufgenommen hat, auf dem Bildschirm wieder darstellen.

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